So, ich spucke mal meine Erfahrungen aus:
-Der Start der Karriere. Man muss mit einem recht schlappen Auto ein Grip-rennen fahren, eigentlich recht einfach. beim zweiten mal hab ichs hinbekommen.
dann bekommt man auch noch dieses auto und darf damit weiter griprennen fahren, bis man sich ein neues kauft oder eins gewinnt.
Der Nachteil an gewonnenen Autos ist, dass sie Vorgetunt sind und man an diesem Tuning nicht weiter rumspielen kann. man muss es komplett neu tunen.
OK, Dann begrüßt mich bei der ersten Challenge bei der Battle Machine erstmal ein Schock: Ein VW Golf, so ziemlich das hässlichste Auto des gesamten Spiels. Na ja, kann man mit leben, solange man ihn nicht dauerhaft fahren muss.
Allerdings gibt es bei dem Renntag gleich ein schönes Drag-Auto, hab den CobaltSS genommen und damit auch erstmal bis zu einem bestimmten Zeitpunkt jedes Drag-Rennen gewonnen.
Irgendwann bin ich dann doch bei der Battle Machine auf ein Drift-rennen gestoßen und musste mir ein Auto kaufen. Hab mir den Nissan Silvia geholt, zwar potthässlich, aber aufgetunt für Drift-Rennen sogar noch bei den React Team Sessions brauchbar.
Weil ich jeden Renntag, den ich bis dahin gefahren bin, auch gleich dominiert habe, also nicht nur gewonnen, konnte ich mir einen RX-8 für Grip-Rennen gönnen und dem auch gleich ordentlich Tuningpakete verpassen. Ein Auto, mit dem ich eigentlich gerne gefahren bin: Schön schnell, gut zu steuern und sehr preiswert.
Bei einer nächsten Challenge hab ich diesen einen Nissan Z33 dingsda gewonnen, hab ihn aber aufgrund des schlechten Handlings zu einem Dragauto umfunktioniert und den CobaltSS natürlich verkauft.
Den Z33 benutze ich heute noch, der fährt auf der viertelmeile 7 sekunden.
Alles in Allem ist die Battle Machine recht einfach zu schaffen.
So, dann kommt der erste Showdown, den man dominieren muss:
Man darf ein paar Dragrennen und Griprennen fahren, bekommt aber satt Kohle und darf zu den React Team Sessions.
Hier trifft man mehr Driftrennen an und fährt sogar das erste Mal bei einer Speed Challenge mit. Gewonnen hab ich da eine Toyota Supra, den ich auch danach noch lange benutzt habe. Sieht ganz nett aus, ist leicht zu steuern und geht mit zusätzlichem Tuning ab wie Schmidts Katze.
Hier kann man ausserdem erstmals dem aus der Demo bekannten Autobahnring einen Besuch abstatten, eine Strecke, die es teilweise in sich hat.
Die React Team Sessions sind teilweise eine echte Herausforderung, trotzdem hab ich auch dort alle Renntage dominieren können, um einen hohen Gewinn zu haben.
Nächste Challenge gemeistert, 40000 Geld bekommen, Super Promotion freigeschaltet.
Super Promotion besteht aus sehr schwierigen Renntagen, dazu zaehlen v.a. der Neveda Highway, wo meine Speedchallegeautos immer dran glauben müssen, und Willow Springs mit den wohl schwierigsten Griprennen der gesamten Karriere.
Bei der Super Promotion darf man erstmals an einem Wheelie-Wettkampf teilnehmen, eine Drag-Variante, bei der man um den längsten Wheelie kämpft. Auch das meistert der Z33 perfekt.
Dann kam eine Einladung von der ersten Eliteorganisation auf meinen Bildschirm geflattert: Ich sollte mich mal in Richtung Drag King bewegen.
Alles kein Problem, da die Gegner alle schlechter sind als die, die gegen einen bei der super promotion fahren. auch der drag king selbst ist recht schlapp: 11 sekunden, besser bekommt der es nicht hin.
Nach diesen Events war ich fast schon halber millionär, habe das geld aber größtenteils in neue Autos investiert: Ein Nissan GT-R Proto. aufgetunt isses ne geile Karre. aber: kurve und dabei etwas gas geben? is nich. Ausserdem liegt er bei mir mehr auf dem dach als dass er fährt. Aber 0 - 100 in 2.5 sekunden und dazu noch ein schönes Grip-Auto zu besitzen, ist schon was
OK, dann habe ich einen Autogutschein gewonnen. Habe mir gleich davon den Lamborghini Murciélago LP640 geholt. Nettes Auto, aber ohne Tuning etwas schwach und schwer zu steuern. Mittlerweile hat die Karre 834 PS und gut 80 Totalschäden hinter sich, aber irgendwann gewinnt man damit jede Speed Challenge.

sehr empfehlenswert, das Auto. da kostet aber auch jede Beule ein Vermögen, wenn man gerade keinen Gutschein hat.
Und dann kam auch gleich die Nächste Einladung, dass ich doch bitte Drift King werden sollte. Mit einem Nissan Silvia eine Unmöglichkeit, wie ich schnell gemerkt habe, aber ausgestattet mit einem starken Toyota Supra war es dann doch etwas leichter. Nach einigen harten Nüssen gabs wieder ordentlich Geld und den genialen RX-7 vom Ex-Drift-King, die Karre werde ich wohl noch einige Zeit behalten^^
Meine naechstes Ziel ist der Grip-King, ein Renntag noch und ich kann gegen ihn persönlich antreten
Alles in Allem ist NFS Pro Street ein sehr ansprechendes Spiel, und man hat lange was davon. Auch wenn die Übergänge zwischen den großen Organiisationen recht heftig sind, macht es immernoch spaß, ein rennen auch ein drittes oder viertes Mal zu fahren, wenn man dabei auch gleich noch etwas besser Fahren lernt.
Auch das Schadensmodell ist genial umgesetzt: Dass die Motorhaube abfliegt, ist nicht selten, und das Innenleben der Karren ist auch recht Detailreich nachgebaut.
Der Sound ist selbstverständlich auch genial: jede Karre hat ihren eigenen Sound, und sie klingen wirklich gut. Vor Allem die Verbesserung des Reifenquietschens gegenüber Carbon ist ein gewaltiger Sprung nach vorne: Während das Quietschen in Carbon immer gleich laut und sowieso gleich war, ist es in ProStreet endlich abhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit und dem Winkel, in dem man rutscht.
Die Grafik ist der Hammer, und trotz hoher Einstellungen läuft es auf meiner GeForce 7300LE mit gut 30FPS, deutlich besser als die Demo.
Die Steuerung reagiert etwas schwammig, aber man gewöhnt sich dran. Auch mit Lenkrad auf Dauer gut steuerbar.
Die Tuningmöglichkeiten an den Autos sind auch genial. Wenn man mal nicht weiss, was man mit seinem Geld machen soll -- mit Tuning der Autos wird man es schnell los^^
Aber auch das Tuning, wofür man nichts bezahlen muss, z.b. ändern von Bodenfreiheit, Spur, Nitrozeugs usw. wirkt sich spürbar auf die Fahreigenschaften aus.
Und noch was zu den Rennmodi:
Drift:
man muss selbst zusehen, dass man die Karre ans Querfahren kriegt... anders als in Carbon, wo man einfach nur ganz normal fahren musste.
Grip:
Die verschiedenen Abwandlungen von Griprennen sind ganz nett, wenn auch schwierig.
Speed:
Dem Modus hab ich wohl über 80% aller Totalschäden zu verdanken, aber trotzdem ist es ganz nett.
Drag:
Anfangs einer meiner Lieblingsmodi, aber auf Dauer recht langweilig. aber man kann da gut 12000 punkte aus einem rennen holen.
€: Die einzig sinnvolle zeile in diesem Post: ihn zu schreiben hat 58 Minuten gedauert!